Mechenhard macht das Triple perfekt

Nachdem bereits die vierte Mannschaft Ende Juni in der Kreisliga sowie die Erste vor Wochenfrist in der Bayernliga zu Meisterehren kam, war es für Mechenharder zweite Mannschaft am letzten Samstag im Niedernberger Boulepark soweit.


V.l.n.r.: Joel Mari, Wolfgang Koch, Rita Schott-Becker, Jürgen Maier, Traudl Nickolay Mari, Frank Höfer, Carlo Greco, Thomas Höfer, Markus Sigusch.
Auf dem Bild fehlt Franziskus Breunig.

 

Mit einem Sieg zum Auftakt gegen den direkten Mitkonkurrenten aus Bürgstadt zog man mit diesem gleich und konnte nach einem weiteren Erfolg gegen Würzburgs Dritter nur bei einer Niederlage in der letzten Begegnung noch vom Thron gestoßen werden. Doch mit einem deutlichen Ergebnis gegen die lange Zeit im Meisterschaftsrennen verbliebenen Schnackenwerther festigten die Mechenharder den Platz an der Sonne und holten damit bereits den dritten Meisterpokal in dieser Saison in den Erlenbacher Stadtteil. Die Bürgstädter hingegegn verspielten mit einer Niederlage in der Abschlußrunde des Tages ihre letzte theoretische Chance gegen Würzburgs Zweite, die damit nach Vizemeister Bürgstadt das Siegerpodest komplettiert.

In der zweiten Hälfte der Tabelle blieb es ebenfalls bis zur letzten Begegnung spannend, da jede der vier Mannschaften noch nach ganz unten abrutschen konnte. Mechenhards Dritte hielt in der Vorschlußrunde den Tabellennachbarn aus Lohr zwar auf Distanz und schob sich zwischenzeitlich auf Platz fünf vor. Doch mit einer Niederlage gegen die bis dahin am Tabellenende liegenden Würzburger Dritten brachte man sich wieder in allerhöchste Not. Da half es, daß die vor Beginn des Spieltages auf einem Abstiegsplatz rangierenden Schweinfurter von CP 03 am Samstag ohne Niederlage blieben und mit einem hohen Sieg in der letzten Begegnung die Spieler aus der Schneewittchenstadt noch ans Tabellenende drängten. Damit steigt Mechenhards Reserve in die Landesliga Nord auf, Lohr findet sich in der nächsten Saison einen Stock tiefer.

 

Niedernberg III wird Bezirksoberligist


Stehend v.l.n.r.:
Giorgio Pomillo, Stefan Müller, Günter Schnabel, Uwe Schumacher, Karlheinz Windischmann, Fritz Gerdsmeier (Betreuer)
Kniend v.l.n.r.: Truong Nguyen, Steffen Schnatz
Auf dem Bild fehlen Marco Bischoffund Jean Legall.

In der Bezirksliga traute man dem letztjährigen Bezirksoberligisten von den Schweinfurter Kugellegern den direkten Wiederaufstieg zu, wonach es vor dem letzten Spieltag auch aussah. Doch selbst eine 2:0-Führung nach den Doubletten gegen Niedernbergs Vierter reichte nicht, um eine Vorentscheidung in der Titelfrage herbeizuführen. Vielmehr verloren die Spieler aus Stadt der Industrie und Kunst auch die nächste Begegnung gegen Tabellennachbar Niedernberg III und war damit raus aus dem Titelrennen. Davon profitierte Ringheim, das sich unbemerkt nach vorne arbeitete und in der letzten Begegnung gar in einem Endspiel um die Meisterschaft stand. Doch Niedernberg hatte auf eigenem Gelände einen Lauf und konnte sich mit 3:2 gegen die Siedler von der bayerischen Staatsgrenze durchsetzen. Marktheidenfelds Reserve, die dem Meister die einzige Saisonniederlage beibrachte, schlug auch vorentscheidend Niedernbergs Fünfte. Damit steigt Niedernbergs Dritte in die Bezirksoberliga auf, Aufsteiger Niedernberg V schließt sich nach einjährigem Gastspiel wieder der Kreisliga an.

 

Aschaffenburg, Mechenhard und Schnackenwerth steigen auf

Die Relegation zur Bezirksliga beherrschte Aschaffenburgs Vierte. Mit einem deutlichen Sieg gegen den Mitbewerber aus Mechenhard machte man den Aufstieg perfekt und ließ auch in der zweiten Begegnung des Tages gegen Schnackenwerths Zweiter nichts anbrennen, die ihrerseits in einem internen Vereinsduell sich einen Aufstiegsplatz erspielten. Mit dem Polster des Sieges aus der regulären Runde genügte Mechenhards Vierter ein Remis gegen Schnackenwerth III, um ebenfalls vorzurücken. Entsprechend spielen Aschaffenburg II, Mechenhard IV und Schnackenwerth II in der kommenden Saison in der nun auf acht Mannschaften aufgestockten Bezirksliga, während Schnackenwerth III weiterhin in der Kreisliga verbleibt.