Mechenhard 2 Zweiter - Mechenhard 3 vorübergehend Achter

Mechenhard II: oben vlnr: Tommi Höfer, Wolfgang Koch, Franziskus Breunig, Olaf Schmitz, Reinhold Estenfelder. Unten vlnr.: Stefan Heß, Jürgen Maier, Annette Becker, Frank Höfer; es fehlt: Guy Pous.

Ungeschlagen in den jeweiligen unterfränkischen Ligen blieben alle drei Mannschaften aus Niedernberg am ersten Spieltag vergangenen Samstag an der ehemaligen Kläranlage am Stückerweg. Damit nutzten die Boulefreunde ihren Heimvorteil nahezu optimal aus . Dies bekam auch der amtierende Meister aus Bürgstadt zu spüren, der sich nach deutlicher Führung in den Dubletten den sicher geglaubten Sieg in der Triplette-Runde noch abknöpfen ließ. Nur die Kugelleger aus Schweinfurt und das Mechenharder Bezirksoberliga-Team konnten sich mit einem gewonnenen Spiel mehr bzw. über das Punkteverhältnis an den Lokalmatadoren vorbeidrängen. Damit stehen alle Zweitvertretungen der drei aktuellen unterfränkischen Bayernligisten an der Tabellenspitze in der Bezirksoberliga. Aufsteiger Mechenhard III bekam mit einem schweren Auftaktprogramm den rauhen Wind in der obersten unterfränkischen Klasse zu spüren und ziert punktgleich mit der Marktheidenfelder Ersten vorerst das Tabellenende.

In der Bezirksliga machte der letztjährige Neuling und Aufsteiger aus Ringheim auf Anhieb wieder eine gute Figur und mußte nur dem fehlerfreien Auftritt der dritten Mannschaft der Boulefreunde applaudieren. Damit führen die Siedler das breite Mittelfeld vor Lohr, Marktheidenfeld und Würzburg an und haben am zweiten Spieltag in Aschaffenburg im direkten Duell mit Spitzenreiter Niedernberg die Chance auszugleichen.

 

Wie in den anderen Spielklassen zuvor zeigte sich auch in der Kreisliga die Heimmannschaft aus Niedernberg von ihrer Schokoladenseite und konnte das vor zwei Wochen unglücklich verlorene Relegationsspiel gegen Würzburgs Vierte ein wenig vergessen machen. Mit einem Sieg und einem Unentschieden kam Marktheidenfelds Dritte dem Erfolg der Heimmannschaft am nächsten, während die Aschaffenburger Armada sich nach der Halbrunde überwiegend im Mittelfeld tummelt. Nur die neu gemeldete vierte Mannschaft von der Großmutterwiese, besetzt mit überwiegend jugendlichen Spielern, fiel im Vereinsvergleich leistungsmäßig etwas ab. Die Ligapremiere der beiden Mannschaften aus Schnackenwerth verlief mit Platz 8 einerseits und ausgeglichenem Spieleverhältnis andererseits unterschiedlich. Die Spieler aus dem Wernecker Ortsteil können allerdings, wie aktuell von den Niedernberger Boulefreunden demonstriert, am zweiten Spieltag am 24.06. dann auf den Heimvorteil hoffen.